Herd

Gas, Strom oder Induktion? Profiköche nutzen am liebsten den Gasherd.

Aber egal welche Energiequelle Sie nutzen, beim Kochen und Backen werden 8 Prozent des Stroms im Haushalt verbraucht. In der Küche lassen sich jedoch nicht nur Kalorien, sondern auch Kilowattstunden sparen.

 

 

 

 

Tipps: Herd

    1. Töpfe

      Weg mit den verbeulten Töpfen: Wenn der Topfboden nicht eben auf der Platte liegt, verlängert sich die Kochzeit und es wird Energie verschwendet. Am sparsamsten sind Schnellkochtöpfe.

    2. Topfdurchmesser

      Benutzen Sie immer den kleinsten Topf und stellen Sie ihn auf das passende Kochfeld. Ist der Topfdurchmesser nur drei Zentimeter kleiner als die Herdplatte, gehen bis zu 30 Prozent der Energie verloren.

    3. Topfdeckel

      Lassen Sie beim Kochen den Deckel auf dem Topf. Ohne Deckel entweicht die Wärme und es wird drei mal so viel Energie benötigt. Wenn möglich, auch nicht zwischendurch anheben! Durch einen Glasdeckel kann man trotzdem in den Topf blicken.

    4. Wassermenge

      Ob Sie Kartoffeln, Eier oder Nudeln kochen: Nehmen Sie immer nur so viel Wasser, dass die Speisen knapp bedeckt sind. Je mehr Wasser Sie zum Kochen bringen, desto mehr Energie wird benötigt. Auch zum Dünsten von Gemüse reicht eine kleine Menge Flüssigkeit völlig aus. Das spart Energie und erhält die Vitamine.

    5. Wasserkocher

      Das Wasser für Kaffee, Tee oder Nudeln wird im Wasserkocher schneller und sparsamer heiß als im Kessel auf dem Herd. Achtung: Erhitzen Sie nur so viel Flüssigkeit, wie Sie auch benötigen.

    6. Restwärme

      Bei Speisen, die lange köcheln müssen, sollten Sie die Herdplatte schon fünf bis zehn Minuten vor dem Klingeln der Eieruhr ausschalten. Die Wärme, die dann noch abstrahlt, lässt das Essen gar werden.

    7. Gas statt Strom

      Kochen Sie am besten ohne Strom: mit Gas kochen Sie dreimal billiger. Gasherde sind allerdings auch teurer in der Anschaffung. Eine Alternative sind Induktionskochplatten: Sie werden auch mit Strom betrieben, verbrauchen aber rund ein Drittel weniger als ganz normale Herdplatten. Dafür brauchen Sie spezielles Kochgeschirr.