Badewanne und Dusche

In der Badewanne ist man Kapitän. Doch selbst der gemütlichste Kapitän verliert die Fassung, wenn die Kosten für die Vollbäder ins Unermessliche steigen.

Die Dusche ist da die erste Alternative. Man verbraucht bei einer fünfminütigen Dusche dreimal weniger Energie und Wasser als bei einem Vollbad.

Aber auch in der kleinen Duschkabine gibt es noch Ansatzpunkte, um Energie zu sparen.

Tipps: Badewanne und Dusche

    1. Wassertemperatur

      Falls Sie nicht auf Ihr Vollbad verzichten wollen, wählen Sie die Wassertemperatur gleich in der richtigen Höhe. Eine Temperatur des Durchlauferhitzers von 60 Grad reicht vollkommen aus. Ist dies nicht möglich, lassen Sie zunächst kaltes Wasser einlaufen und mischen es danach mit heißem.

    2. Mischbatterie

      Mit so genannten Einhandhebel-Mischbatterien sparen Sie Wasser und Energie, da Sie die Temperatur schneller regeln können.

    3. Abstellen

      Stellen Sie während des Einseifens das Wasser ab.

    4. Sparduschköpfe

      Mit Sparduschköpfen lässt sich der Wasserverbrauch um bis zu 50 Prozent senken. Machen Sie mal den Eimertest: Duschkopf 30 Sekunden aufdrehen und prüfen, wie viel Liter in den Eimer laufen. Sind dort mehr als vier Liter drin, tauschen Sie den Duschkopf aus. Gute Sparduschen erzeugen das Gefühl eines satten Strahls mit weniger Wasser.

    5. Grüße der Warmwasseranlage

      Stimmen Sie die Größe Ihrer Warmwasseranlage auf Ihren individuellen Bedarf ab. Eine Überdimensionierung sollte vermieden werden.

    6. Urlaub

      Stellen Sie die Warmwasserbereitung ab, wenn Sie länger nicht zu Hause sind – zum Beispiel während des Urlaubs.

    7. Warmwasserzubereitung mit Strom

      Eine Warmwasserzubereitung mit Strom ist die schlechteste Option. Eine Badewannenfüllung mit einem Elektroboiler kostet rund sieben Euro. Ein Gasdurchlauferhitzer ist günstiger. Bei einer Kombination mit Solarkollektoren schonen Sie nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel.

    8. Rohre dämmen

      Versuchen Sie offenliegende ungedämmte Warmwasserrohre zu dämmen. Dabei sollte das Dämmmaterial die Rohre komplett umschließen. Ältere Leitungen, die nur über eine 3 bis 4 Zentimeter große Wärmeisolierung verfügen, sollten mit einer zusätzlichen Isolation von 10 bis 12 Zentimetern versehen werden.