Erdwärmeheizung

Der Vorgarten als Heizung? Eine Wärmepumpe macht das möglich. Sie schickt die Erdwärme aus dem Garten in die Warmwasseranlage im Haus. In ein bis zwei Metern Tiefe in der Erde sinkt die Temperatur auch im Winter nicht unter fünf Grad. Hier wird ein Rohrgeflecht verlegt. In ihm zirkuliert eine Flüssigkeit. Sie nimmt auch geringe Wärme aus der Erde auf. Eine Leitung verbindet die Rohrspirale mit dem Wärmetauscher der Wärmepumpe im Haus. In der Wärmepumpe befindet sich ein geschlossenes Rohrsystem. In ihm zirkuliert ein Stoff, der seinen Zustand von flüssig zu gasförmig ändert. Im Wärmetauscher nimmt er zunächst die geringe Erdwärme auf und verdampft dabei. Mit einem Kompressor wird dieses Gas danach verdichtet. Dabei erhöhen sich Druck und Temperatur.

Wärmetauscher

In einem zweiten Wärmetauscher gibt das Gas seine nun hohe Temperatur an die Zuleitung zu einem Warmwasserspeicher ab. Durch diese Abkühlung entspannt sich das Gas und wird wieder flüssig. Es kann nun neue Wärme aufnehmen. Der Kreislauf wiederholt sich.

Fußbodenheizung

Der Einsatz von Wärmepumpen eignet sich besonders gut für Fußbodenheizungen. Ein Nachteil ist, dass die Wärmepumpe bei ihrer Arbeit selbst elektrische Energie verbraucht.