Das Energiedienstleistungs-Gesetz (EDL-G)

Das Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) trat im November 2010 in Kraft und gilt für die Akteure auf dem deutschen Energiedienstleistungsmarkt.

Alle Marktpartner sollen demnach gleichermaßen am Energieeffizienzmarkt teilhaben und mit ihren Angeboten zur Marktentwicklung beitragen. Energieversorger sind beispielsweise verpflichtet, Endkunden über Energiedienstleistungen, Energieaudits, Energieberatungen oder Energieeffizienzmaßnahmen zu informieren. Öffentliche Institutionen sollen künftig Vorbilder bei Energieeffizienzmaßnahmen sein. Sie müssen darüber hinaus den Erfolg der Maßnahmen dokumentieren. Dazu gehören – unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit – insbesondere Energieeinsparungen im Gebäudebereich.

Einen Teil der Aufgaben überträgt das EDL-Gesetz der Bundesstelle für Energieeffizienz beim Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (BfEE). Dazu gehört unter anderem der Nachweis der Endenergieeinsparungen.

Informationen zu Anbietern von wirksamen Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung und Energieeinsparung sowie ihren Angeboten finden Sie auf einer bei der Bundesstelle für Energieeffizienz (BfEE) öffentlich geführten Anbieterliste unter www.bfee-online.de